31. Mai 2011

|Test| Gilette Venus Embrace

Über die Testladies durfte ich den Gilette Venus Embrace testen.
Vielen lieben Dank nochmal dafür! :)

Der Rasierer kommt mit einer Klinge und der ShowerPod® Duschaufbewahrung in dieser Packung daher.
Die Packung ist super zu Öffnen, da auf der Rückseite eine Öffnung ist, die man einfach nur runterreißen muss. Cleverer Weise hab' ich kein Foto davon gemacht -.- so dass ihr mir jetzt einfach glauben müsst, wie toll das ist! Bei vielen anderen Rasierern ist ein Messer oder eine Schere notwendig und es ist kleiner Kampf bis man endlich alles von der Verpackung befreit hat. Hier geht's blitzschnell und ohne Hilfsmittel oder zu kämpfen - und daher muss das gleich zu Anfang sehr lobend hervorgehoben werden. :)

Der Venus Embrace ist der erste Damenrasierer von Gilette mit 5 Klingen. Die Klingen sollen sich jeder Körperkontur anpassen und somit jedes einzelne Haar entfernen. Außerdem hat der Rasierer ein Feuchtigkeitsband (das Blaue außen am Klingenkopf), welches für müheloses Gleiten sorgen soll und einen weichen Gelgriff für sicheren Halt während der Rasur.
Die Farbwahl des Rasierers finde ich super und auch den Griff. Der ist nämlich wirklich weich und sehr griffsicher. Eine tolle Weiterentwicklung!
Das Auspacken der Klinge ist aber leider nicht so einfach wie das Auspacken des gesamten Rasiers. Es ist zwar eine Stelle zum Öffnen vorgesehen, aber trotzdem muss man dort noch ein bisschen zerren bis sich die Folie löst. Aber dann steckt man einfach den Griff an den Kopf, es macht *klick* und fertig! Das unter der Dusche mit nassen Händen? Nee, das wird nicht funktionieren! (Dabei soll das Wechseln ganz einfach sein, damit man es wirklich "mal eben" unter der Dusche machen kann.)
Zum Wechseln der Klinge schiebt man einfach den blauen "Glitzer-Knopf" nach vorne und schon ist der Klingenkopf lose und man kann ihn entsorgen.

Die "ShowerPod® Duschaufbewahrung" soll praktisch sein. Hm ... ok, unser Bad ist kein Paradebeispiel, denn die Fliesen sind gestrichen. Da halten die Saugnäpfe natürlich nicht (gut) dran. Aber am Durchlauferhitzer bleibt die Duschaufbewahrung sicher hängen.

Den Rasieren braucht man nur vorsichtig reinzustecken damit er hält. Das finde ich super, denn so kann man ihn auch mit nassen Händen einfach nehmen und wieder wegstecken.
Im Inneren der Duschaufbewahrung ist Platz für 2 Ersatzklingen, so dass man sie immer griffbereit hat. (Ja, wieder das Foto vergessen -.- ) Auch sie ist mit nassen Händen leicht zu öffnen und zu schließen - und die Saugnäpfe halten das auch alles aus.
Dass Ersatzklingen in der Duschaufbewahrung (oder im Ständer bei Männerrasierern) aufbewahrt werden ist auch nichts Neues. Durch die Größe der Verpackung der Ersatzklingen ist die Duschaufbewahrung natürlich auch ziemlich groß. Ich hatte so ein Teil lange nicht mehr, aber hatte alte Varianten doch kleiner in Erinnerung.

Wer sich traut klickt auf die Fotos um sie größer anzuschauen! ;)

Ich habe zwar dunkle Beinbehaarung, aber dafür nicht sehr starke. Für den ersten Test habe ich meine Beine extra länger nicht rasiert, so dass recht viele Haare da waren. Noch nicht super lang, aber doch schon mehr als Stoppeln.
Natürlich ist beim Testen dann das Rasiergel leergegangen und ich war dann zu faul (*schäm*) um Neues am anderen Ende der Wohnung zu holen. Aber eigentlich auch nicht schlimm, denn ich rasiere meine Beine eigentlich ausschließlich mit Duschgel - und dem entsprach dann etwa die klägliche Menge Rest-Rasiergel.
Die Rasur war sehr angenehm und ging ganz fix. Das blaue Feuchtigkeitsband lässt den Rasierer wirklich super über die Haut gleiten und da der Rasierkopf nachgibt kann man auch nicht zu viel Druck ausüben. So ist die Gefahr des Schneidens minimal.
ABER schon bei der zweiten Rasur glitt der Rasierer nicht mehr so wunderbar über die Haut. Auch mehr Duschgel und Rasiergel statt Duschgel haben da nicht geholfen - die Rasur war nun schon holpriger. Immer noch gut, aber ich bin der Meinung, dass dieses Feuchtigkeitsband für einige Rasuren mehr ausgelegt sein sollte. Schade!

Für die Achseln lässt sich der Rasierer auch gut anwenden. Dort ist's ja doch ein bisschen unebener und auch hier bewährt sich der bewegliche Klingenkopf.
Nicht brauchbar ist der Rasierer für mich allerdings für die Bikinizone bzw. zur Intimrasur. Dafür ist er viiiel zu groß. Um ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen muss ich mich total verbiegen, denn sonst ist der Rasierer kaum gerade ansetzbar. Fail! Damit kann ich dann leider auf Dauer nix anfangen, denn Bikinizonen- bzw. Intimrasur sind einfach Standard für mich.

Nach mehrmaliger Anwendung an den Beinen und den Achseln hat mich der Rasierer aber insgesamt auch nicht mehr zufriedengestellt als billige Varianten aus der Drogerie. Die Klingen verlieren recht schnell ihre Schärfe, das Feuchtigkeitsband war ja schon nach der ersten Rasur hinüber - und somit musste ich recht bald intensiver und genauer rasieren um glatte, haarlose Beine und Achseln zu haben.

Nein, Danke! Dafür muss ich dann nicht den Namen Gilette bezahlen. Sorry!
Ich bleibe bei meinem Billigrasierer. Übrigens ein Männerrasierer, denn ich habe für mich festgestellt, dass die gründlicher und besser rasieren als die meisten Damenrasierer.


P.S.: Gilette Venus gibt's auch hier bei Facebook. Dort findet ihr z.B. auch den Virtual LegWalk über den ich hier schon berichtet habe.

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