7. April 2012

|Backparade| Mango-Schmand-Kuchen


elchimila hat zur Backparade aufgerufen. Seit diesem Monat gibt's jeden Monat ein Thema zu dem gebacken werden kann. Anmelden und regelmäßiges Mitmachen ist keine Pflicht und ich bin mir sicher, dass auch die weiteren Themen so offen gehalten sind, wie das aktuelle, so dass jeder der mag mitmachen kann. Perfekte Backkünste werden zum Glück auch nicht verlangt, so dass ich gerne schon beim Backen zu einem Anlass (April-Thema) dabei bin.

Eigentlich habe ich den Mango-Schmand-Kuchen dieses Mal garnicht so wirklich zu einem Anlass gebacken. Mir war (vor allem durch die Backparade, fürchte ich ;) ) einfach nach Backen und da wir an den Ostertagen endlich auch mal wieder Nachmittags gemeinsam zu Hause sind, bot es sich an meiner Lust nachzukommen.
Zum ersten Mal gebacken habe ich den Kuchen vor einigen Jahren für einen Geburtstag und da war er als Erstes verputzt obwohl die Kuchenauswahl riesig war. Da das Rezept aber sehr vielfältig ist, wundere ich mich, dass ich es nicht längst noch einmal gebacken habe ...

Mango-Schmand-Kuchen

Zubereitung
Eine frische Mango schälen und in Scheiben schneiden bzw. eine Dose Mangos gut abtropfen lassen.
Einen Rührteig mit 50g Walnüssen herstellen (Butter, Zucker und Eier dabei schaumig schlagen, damit der Teig auch schön fluffig wird), in eine Springform (26cm) geben, mit den Mangoscheiben belegen und im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten vorbacken.
2 Eier mit einem Becher Schmand und 3 EL Puderzucker verrühren und über den Kuchen gießen. Nach weiteren 20 Minuten im Ofen ist der Kuchen fertig.

Tipps
♨ statt Walnüssen kann man auch Mandeln oder Haselnüsse verwenden
♨ statt Mango kann man auch anderes Obst verwenden (frisch wie als Konserve)
♨ statt Schmand kann man auch Sahne, saure Sahne oder Crème fraîche verwenden - oder komplett auf den Guss verzichten


Was mich dieses Mal stört (abgesehen davon, dass der Kuchen aussieht als wäre er mit Käse überbacken ^^) ist zum Einen die extreme Süße des Teigs (= nächstes Mal weniger Zucker) und die Walnüsse im Teig. Gehackte Mandeln passen für meinen Geschmack viel besser. Beim nächsten Mal würde ich evtl. auch ein bisschen weniger Teig nehmen, denn die Mischung aus Teig, Obst und Guss ist mir nicht ausgewogen genug.
Nichtsdestotrotz ist der Kuchen super lecker. Der Teig ist super fluffig und trotzdem ist der Kuchen so fest, dass man ihn problemlos aus der Form lösen konnte und die Stücke auf den Teller geben kann, ohne dass man Sorge haben muss, dass er auseinanderfällt. Der Guss schmeckt mir persönlich zwar ein wenig zu sehr nach Ei, aber da bin ich auch recht empfindlich und eigen. Die Mangos sind, obwohl sie aus der Dose sind, lecker süßlich-säuerlich und passen super. Ich kann mir aber, v.a. aufgrund der Süße des Teigs, gut vorstellen, beim nächsten Mal Sauerkirschen oder anderes säuerliches Obst zu nehmen.

Insgesamt aber auf jeden Fall ein Rezept, auf das ich nun endlich öfter zurückgreifen werde und das absolut empfehlenswert ist! :)

Ich wünsche euch tolle Ostertage mit viel Sonne und einem fleißigen Osterhasen! :)

Kommentare:

  1. Hm, das klingt wirklich lecker. Ich mag ja Schmandkuchen - mit Mango hab ich den aber noch nie gegessen. Das werde ich auf alle Fälle mal ausprobieren!
    Wahrscheinlich werde ich aber die Nüsse ganz weglassen müssen, weil mein Mann keine verträgt. Zumindest nur bedingt - manchmal gehts, manchmal nicht.

    P.S.: Ja, die Backparade kann man durchaus als "Anlass" wählen ;-)

    AntwortenLöschen
  2. Schmandkuchen sind toll! Bislang habe ich mich immer an Mandarinen und Rhabarber gehalten, aber Mango klingt auch nicht schlecht, die haben ja auch einen leicht säuerlichen Touch. :)

    AntwortenLöschen
  3. mango ist meine lieblingsfrucht ... gebacken habe ich mir ihr jedoch bislang noch nie .... sollte ich glaub ich echt mal wagen ... hört sich sehr lecker an!

    AntwortenLöschen
  4. Mango mag ich nun nicht so gerne, aber ich denke, die kann man auch super austauschen!

    AntwortenLöschen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...