22. April 2012

|nachgefragt| April '12


Leicht ist es nicht, jeden Monat 10 Fragen für Vroe zu finden und ihre Fragen an mich dann auch noch relativ kurz gehalten zu beantworten. Aber auch diesen Monat haben wir's wieder hingekriegt, nicht ganz pünktlich zum 20., aber immerhin nicht den gleichen Fragen die wir uns gegenseitig stellen wollten. ;)


1. Was war bisher dein positivstes und dein negativstes Highlight bzw. Erlebnis in diesem Monat?
Negativ waren kleinere Ärgernisse, wie z.B. dass ich ein Rolltor auf meinen Fuß fallengelassen habe (ja, das muss man auch erstmal schaffen ... ^^).
Positiv dagegen war mehr, wie unser Kurztrip nach Hannover und liebe Menschen zu treffen.

2. Nachdem ich dich im März nach deutschen Städten, die Du mal besucht hast, gefragt habe, sind heute Städte anderer Länder dran. Welche Städtereise war die Schönste? Erlebnisreichste? Und wo willst Du nie wieder hin?
Ich hatte befürchtet, dass diese Frage kommt und trotzdem hab ich mir nicht schonmal vorab Gedanken drum gemacht ...
Nie wieder hin - so grässlich war bisher glücklicherweise keine Stadt die ich im Ausland kennenlernen durfte.
Begeistert haben mich dagegen eigentlich alle Städte auf ihre Art. Barcelona, Amsterdam, London, Paris, Montreal, Toronto, Florenz, Salzburg, Lüttich, Prag, ... mehr - Pisa hingegen weniger. Aber Pisa war eben auch nicht schlecht, nur ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. Und deshalb zählt Pisa zu den Städten wo ich auf jeden Fall nochmal hin möchte. Wie eigentlich auch in all die andere Städte die ich schon kenne, denn an die meisten gehe ich jetzt mit ganz anderen Augen heran und habe in vielen Dinge die ich gerne noch(mal) sehen möchte.
Die Schönste? Kann ich nicht sagen. Die Erlebnisreichste? Vielleicht Barcelona, was aber eher daran lag, dass wir dort unsere Abifahrt hatten. ;)
Ja, ich sollte von Beruf Urlauberin werden. :D

3. Dein Leben in 5 Jahren: Wo siehst Du Dich da?
Eeendlich abgeschlossenes Studium, 2 bis 3 Jahre im Beruf gearbeitet, verheiratet, das erste eigene Kind, Pflegekinder, vielleicht auch Adoptivkinder, für ein eigenes Häuschen wird's noch nicht reichen, aber vielleicht schon weiter nach Norden gezogen.
Das ist meine Wunschvorstellung, die nicht ganz unrealistisch ist, wenn ich's denn wirklich schaffe nächstes Jahr mein Studium zu beenden und dann wirklich einen Job bekomme und mich nicht erst noch mit Minijobs und Ähnlichem durchhangeln muss. 

4. Gab es Fantasiegestalten in deiner Kindheit, die du häufig um dich „hattest“, die dich begleiteten?
Nein. :)
Wenn's mir ganz schlecht ging und ich nicht mit einem anderen Menschen darüber reden wollte, hab ich meinen Puppen und Kuscheltieren mein Leid geklagt (mehr als meinem Tagebuch - da war ich nie der Typ für), aber imaginäre Freunde in irgendeiner Art und Weise gab es nie.

5. Glaubst Du an Träume?
An Träume im Schlaf, in denen man Erlebtes verarbeitet und die manchmal auch zukunftsweisend sein können, kann ich mich fast nie erinnern. Manchmal bleiben Fetzen, die aber keinen Sinn ergeben. Das finde ich schade, aber auch Zettel und Stift auf dem Nachttisch konnten bisher nie helfen Träume festzuhalten, denn kaum bin ich wach, sind sie auch schon vergessen. Dabei glaube ich schon, dass man im Schlaf richtige und sicherlich auch wichtige Entscheidungen fällt.
An Wunschträume bzw. Lebensträume glaube ich auch und kämpfe natürlich auch dafür, so weit es möglich ist. Sicherlich habe ich auch nie erreichbare Träume, aber dass sie nie erreichbar sind, das werde ich erst glauben, wenn ich alt und faltig bin. Bis dahin werde ich alles daran setzen sie zu erreichen und mich über jeden kleinen Schritt freuen.

6. Wenn man einen Film über Dein Leben drehen würde, welche Momente sollten dieser auf jeden Fall enthalten?
*puh* Mein Leben war bisher nicht sonderlich spektakulär, da fällt es mir wirklich schwer bestimmte Momente herauszufiltern. So Sachen wie z.B. bestandenes Abitur waren recht getrübt, weil eine sehr gute Freundin schon die Zulassung nicht bestanden hatte und eine andere sehr gute Freundin dann das Abi nicht bestanden hat. Und irgendwie war das alles auch garnicht so feierlich wie ich es mir erhofft hatte und größtenteils auch garnicht nach meinem Geschmack. Natürlich denke ich z.B. an die Zeit direkt nach den Abiprüfungen, die Bekanntgabe der Ergebnisse, etc. gerne zurück, aber dann eher wirklich enttäuscht in gewisser Weise.
Ich glaube ein Film über mein Leben bisher würde sich wirklich auf die vielen tollen Urlaubsreisen und Ausflüge "beschränken", die mir ermöglicht wurden und die ich mir ermöglicht habe. Da sind dann zwar auch keine spektakulären Sachen bei (wie z.B. eine Safari oder Paragliding), aber für mich viele tolle Erinnerungen und Erlebnisse die mich teilweise auch sehr geprägt haben.

7. Was sind deine Ängste, Erwartungen, Ahnungen in Bezug auf das Heiraten? Möchtest Du mal heiraten oder eher nicht? Begründe!
Lange Zeit habe ich gesagt, dass ich nie heiraten möchte. Irgendwann war ich dann an dem Punkt, an dem ich aus steuerlichen Gründen heiraten wollte. Und mittlerweile möchte ich heiraten, weil es doch noch ein toller weiterer Schritt ist unsere Liebe zu besiegeln und nach Außen zu zeigen, wie sehr wir meinen zusammenzugehören.
Ich habe Ideen und Wünsche für die Hochzeit, stöbere gerne auf Hochzeitsblogs, in Zeitschriften und Ähnlichem, aber gerade wegen dieser vielen Eindrücke bin ich vollkommen überfordert mit der konkreten Auswahl - und unglaublich glücklich, dass noch einige Zeit ist und gleichzeitig kann ich's kaum mehr erwarten.
Ein bisschen wehmütig macht mich der Gedanke, dass es wohl keinen richtigen Antrag geben wird. Dafür ist einfach schon zu lange klar, dass wir heiraten werden. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich vielleicht doch irgendwann überrascht werde, weil ein Antrag ja doch dazu gehört. [Wobei ich mir neulich anhören durfte, dass ich ja so emanzipiert sei, dass ich auch ruhig den Antrag machen darf - und ihn dann vollkommen überfordern werde. ^^]
Sorge macht mir die Familie meines Freundes. Seit 2 Jahren herrscht Funkstille zwischen ihnen und mir. Eine Hochzeit ohne seine Eltern möchte ich nicht - aber mit ihnen kann ich mir auch nur sehr schwer vorstellen. Aber vielleicht muss dafür auch einfach noch ein wenig Zeit vergehen.
Daraus resultiert auch das Problem, dass ich seinen Nachnamen nicht annehmen möchte. Ok, das eigentliche Problem ist, dass ich auch meinen Nachnamen nicht behalten möchte. Wie wir das lösen wird glaube ich die größte Hürde von allem sein. ^^
Wir werden auf keinen Fall kirchlich heiraten, aber nur standesamtlich? Das ist uns irgendwie auch zu wenig. Es wird also eine freie Trauung geben und die wäre am Meer toll. Da ich aber gerne meine Familie dabei hätte und meine Großeltern (sollten sie denn noch leben bis wir heiraten) keine kleinere oder größere Reise schaffen werden, müssen wir dafür auch noch etwas einfallen lassen. Ein Sonnenblumenfeld fänd ich z.B. ja auch toll. Aber auch die Entscheidung hat glücklicherweise ja noch viel Zeit.

8. Dein Lieblingsrezept?
Ähm ... also entweder stelle ich jetzt zig Rezepte vor oder ich bleibe ganz allgemein. Ich entscheide mich mal für Letzteres, bin aber natürlich offen für Nachfragen. ;)
Ich koche ganz bunt gemischt. Mal Hausmannskost (am liebsten natürlich nach Omas Rezepten), mal orientalisch, mal mediterran, mal vegan (was alles andere nicht ausschließt), mal ... Außerdem probiere ich liebend gerne neue Rezepte aus (komme aber kaum hinterher, weil noch sooo viel auf meinem Stapel liegt und es einfacher ist etwas Bekanntes zu kochen, wenn man keine Zeit hat).
Lieblingsrezepte habe ich daher aus allen Bereichen, werde aber nicht müde diese immer wieder ein wenig zu variieren. Es gibt Klassiker (wie unsere "Picknick-Pizza", Ratatouille, Sommergemüse mit Reis, Spaghetti Bollywood, ...) die nahezu monatlich auf dem Speiseplan stehen, aber auch gerne gegessenes das weniger oft gekocht wird (wie Tortellinisalat, Chili con carne, ...).

9. In welchen Bereichen bist Du kreativ?
Ich behaupte gerne, dass ich alles andere als kreativ bin, aber musste mir schon ziemlich oft anhören, dass das garnicht stimmt. Daher glaube ich, dass ich schon recht kreativ bin was Problemlösungen angeht - zwischenmenschlicher Art, aber auch in Bezug auf Ordnung / Stauräume schaffen / etc. Ich glaube auch, dass ich recht kreativ koche (wenn ich Lust und Zeit dazu habe).
Was den künstlerischen Bereich angeht bin ich nicht wirklich begabt, wodrunter dort meine Kreativität sehr leidet, denn ich bekomme nie selten umgesetzt was in meinem Kopf ist. Vor allem in Bezug auf Wohnungsdeko leide ich da schon drunter, denn ich habe zig tolle Ideen im Kopf, aber da werden sie auch bleiben, denn das was ich bisher versucht habe umzusetzen war nix. :(

10. Du bist im Urlaub. Wem schreibst Du eine Ansichtskarte?
Lieben Menschen! :)
Das ist recht unterschiedlich. Es gab Urlaube in denen ich niemandem geschrieben habe, weil ich einfach so mit den Eindrücken und Erlebnissen beschäftigt war, dass in meinem Kopf kein Platz war für die Suche nach Postkarten die mir gefallen (was das Schlimmste am Schreiben von Ansichtskarten für mich ist). Hinterher habe ich mich aber geärgert, denn ich freue mich selber riesig über Ansichtskarten und weiß, dass die meisten anderen sich genauso darüber freuen.
Wobei ich bei kurzen Urlauben meist komplett auf das Schreiben verzichte, weil die Postkarte meist erst weit nach mir ankommt. Aber seitdem ich eine größere räumliche Entfernung zu meinen Großeltern und meiner Mom habe, bekommen die auch dann eine Karte.
Meine beste Freundin bekommt auch meistens eine Karte - und eben die Menschen bei denen ich dann gerade das Gefühl habe, dass ich ihnen gerne einen kleinen Gruß zukommen lassen möchte.
Dass ich aus Hannover letzte Woche ganze 6 Postkarten geschrieben habe war glaube ich persönlicher neuer Rekord - vor allem, weil wir ja nur gute 2 Tage dort waren. ;)


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